Birkenauer Kleeblatt

IKEK – Naherholung/Tourismus


Die Arbeitsgruppe hat in ihrer Arbeit ein Modell entwickelt, das sowohl Birkenau als auch die
Ortsteile gleichermaßen fördern kann. Das Logo für den Entwicklungsprozess entspricht einem
Kleeblatt, das vorhandene Wanderstrecken zusammenführt und verknüpft.
Zu Beginn der Arbeit im Rahmen der IKEK‐Zusammenkünfte stand eine Bestandsaufnahme aller
Örtlichkeiten der Großgemeinde, die Ziel touristischer Werbung sein könnten. Wanderwege,
Naturdenkmäler und historische Gebäude wurden aufgelistet und grafisch geordnet dargestellt. Es
zeigte sich rasch, dass wichtige Wegstrecken ein Kreuz im historischen Ortskern bilden.
Der Horizontalen entspricht der 6 Mühlenweg entlang der Weschnitz, der bis Reisen fortgeführt
werden kann, sowie die Vertikale mit dem europäischen Fernwanderweg E1 inklusive Kunstweg ,
der am Franzosenkreuz nahtlos in den historischen Grenzweg zwischen der Kurpfalz und Kurmainz
übergeht.
Viele Rundwege sind in den Ortsteilen bereits vorhanden, doch unser Ziel war für jeden Ortsteil eine unverwechselbare Wegstrecke zu finden, die im alten Birkenauer Ortskern beginnt und dort auch wieder endet. Eine detaillierte Ausarbeitung der Routen steht noch aus, doch bieten sich attraktive Möglichkeiten:

  • Hornbach: Historischer Grenzweg aus Wittelsbacher Zeit
  • Löhrbach/Buchklingen: Der zertifizierte Qualitätswanderweg des OWK – B9
  • Nieder-Liebersbach: Grenzweg zwischen Großherzogtum Baden und Großherzogtum Hessen(Grenzsteinlinie) über den Saukopf mit Hirschkopfturm und zurück durchs Schelmental und über den Tannenbuckel.
  • Reisen: Höhenwanderung um Vöckelsbach und Mumbach herum
  • Birkenau: Führungen altes Rathaus, Schloss und Sonnenuhren
Die Rundwege sind authentisch für die jeweiligen Ortsteile . Es handelt sich um Halbtagestouren, die auch untereinander Kombinierbar sein werden.
In der Entwicklung des Birkenauer „ Kleeblattes“ sollten die Ortsbeiräte einbezogen werden, sowie
externe Berater von GeoPark, Odenwaldklub, der Wirtschaftsförderung des Kreises Bergstraße und
nicht zuletzt den gemeindlichen Gremien.
Die IKEK‐ Gruppe verfolgt noch weitere Themen mit eher langfristigem Zeithorizont, während obiger Plan kurzfristig umsetzbar ist und mit geringem finanziellen Aufwand verbunden sein dürfte.
Ein wichtiger Punkt ist eine vertiefte Bewerbung des Konzepts mit Blick auf den Tagestourismus in der Metropolregion Rhein/Neckar. Heimatkundliche Themenwanderungen werden aktuell bereits vom Geopark‐ Team Weschnitztal angeboten und können mit Angeboten aus Weinheim,
Mörlenbach und aus dem Überwald verknüpft werden.

Fernziel ist ein Wanderweg von Birkenau ins Neckartal – der uralte „ Kurpfälzer Lehensweg“.

Letzte Änderung: 09.04.2014 09:13 Uhr