Filmfestival der Generationen in Birkenau
Am 10. und 11. November verwandelte sich der Sitzungssaal des Rathauses erneut zum Kinosaal. Bürgermeister Milan Mapplassary und Verwaltungsmitarbeiterin Sandra Rausch hießen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Die gezeigten Filme „Toni und Helene“ sowie „Vier Wände für zwei“ lockten viele Gäste an und stießen auf große Begeisterung beim Publikum.
Sandra Rausch hob die besondere Bedeutung des Filmfestivals der Generationen hervor: „Das Festival stärkt den Kontakt und das Verständnis zwischen Jung und Alt. Es ist weit mehr als ein Kinoerlebnis – es bietet die Möglichkeit, anspruchsvolle Filme zu sehen, die zum Nachdenken anregen und dazu einladen, sich mit der anderen Generation auseinanderzusetzen. Gleichzeitig ist es ein schönes Gemeinschaftserlebnis, gemeinsam einen Film zu schauen und sich anschließend darüber auszutauschen.“
Die ausgewählten Filme erinnerten daran, dass Alter kein Hindernis für Selbstbestimmung, Lebensfreude und Aktivität ist. Sie zeigten, das die Gesellschaft oftmals Alter gleichsetzt mit Abhängigkeit und Unselbständigkeit und wie aus Fürsorge auch Altersdiskriminierung entstehen kann – und dass es wichtig ist, offen zu bleiben, um Chancen zu erkennen und zu ergreifen. Manche Begegnungen mögen auf den ersten Blick herausfordernd wirken, entpuppen sich jedoch oft als wertvolle Bereicherung. Die Botschaft: Das Leben bewusst genießen – tanzen, wenn einem danach ist, fluchen, wenn es sein muss, und jeden Moment mit offenen Augen erleben.
Das Festival lebt auch von den Gesprächen nach dem Film. Nach dem letzten Bild gilt es nicht, sofort aufzustehen und nach Hause zu gehen, sondern gemeinsam den Abend ausklingen zu lassen.

