Reisen

Die, bis zur hessischen Gebietsreform im Jahr 1970, selbständige Gemeinde Reisen kann auf eine über 1100-jährige Geschichte zurückblicken. Reisen wurde erstmals im Jahr 877 urkundlich erwähnt.

Im Jahr 1848 fand während der „Deutschen Revolution” eine Volksversammlung mit über 7000 Teilnehmern statt. Ein Gedenkstein aus Granit erinnert noch heute daran.

Das Wahrzeichen von Reisen ist der „Heilige Nepomuk”. Diese denkmalgeschützte Sandsteinfigur aus dem Jahr 1745 wacht als Brückenheiliger auf der Weschnitz-Brücke. Zahlreiche gut erhaltene bzw. liebevoll restaurierte Fachwerkhäuser aus der Mitte des 19. Jahrhunderts prägen das Ortsbild. Daraus stechen optisch das „Alte Rathaus” mit seinem roten Sandstein sowie die sechs großen Kastanien am Bahnhof hervor. In der unter Denkmalschutz stehenden „Alten Schmiede” an der Weschnitzbrücke ist ein kleines Museum der Schmiedekunst untergebracht.

Umrahmt von der abwechslungsreichen Kulturlandschaft des Vorderen Odenwalds leben derzeit etwa 1240 Einwohner in dem beschaulichen Ort im Weschnitztal. Reisen liegt, wie Birkenau, sehr verkehrsgünstig: Es hat einen direkten Bahnanschluss der Weschnitztalbahn und eine schnelle Straßenanbindung zum Saukopftunnel. Der Bahnhof ist auch Ausgangspunkt einiger Wander- und Radwege, auf denen man die Umgebung von Reisen erkunden kann. Ein größeres Neubaugebiet „Mumbacherstraße” und kleinere Gewerbegebiete bieten gute Entwicklungsmöglichkeiten für die Zukunft des Ortsteils. Mit zu Reisen gehört der östlich gelegene Weiler Schimbach mit landwirtschaftlichen Höfen am Talschluss.

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